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26. Juni 2012 2 26 /06 /Juni /2012 09:33

Hallo Mama,

 

 

Ich wollte dir mal meine Gefühle mitteilen. Gefühle, die du bisher immer ignoriert hast. Gefühle wegen den ich depressiv geworden bin und das seit dem ich klein bin. Ich fühle mich ausgestoßen und nicht geliebt von dir. Du bist doch meine Mama und musst mich lieben haben? Du musst mir doch auch einmal sagen können Mädchen ich habe dich lieb. Seitdem ich klein bin, kämpfe ich dafür und jedes mal laufe ich gegen eine hohe Mauer. Damit komme ich nicht mehr klar und ehrlich gesagt ich will es auch nicht mehr. Viel zu lange habe ich mein Leben nach dir ausgerichtet, um dir zu gefallen. Klar habe ich auch Fehler gemacht aber hast du dich einmal gefragt warum? Warum hast du nie gemerkt, dass ich zu dir aufschaue? Warum hast du nie gemerkt, dass ich eine Mama haben wollte, die mich auch mal in den Arm nimmt und mir einfach nur sagt, dass ich ihr etwas bedeute? Das bist du nicht mir gegenüber und das warst du auch nie! Auch ich bin mittlerweile eine Mama und es ist das Schönste meinen Kindern zu sagen was sie mir bedeuten warum kann ich das aber du nicht? Warum muss ich mich wie das schwarze Schaf fühlen? Warum kannst du mich einfach nicht akzeptieren. Weißt du eigentlich was du mir damit angetan hast? Du weißt doch ich bin sensibel. Ich kämpfe an und will mich nicht mehr von Depressionen beherrschen lassen. Leben will ich mehr nicht und das mit den Menschen die mich lieben so, wie ich es tue. Nur leider gehörst du nicht mehr dazu. Auch wenn du meine Mama bist, tust du mir nicht gut. Mit dir verfalle ich immer weiter in ein Häufchen Elend. Daher wird das ein Kampf, den ich jetzt aufnehmen werde und muss für mich und meine neue Familie eine Familie ohne dich!

 

Deine Tochter

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Published by meine-welt
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Kommentare

Familien-Knecht 11/09/2012 17:44

Jeder ist so, wie ihn seine Vorfahren und sein Vorleben werden ließen. Als Kind -und das bin ich als Familien-Knecht ja auch irgendwie, hat man zum Glücklichsein vor allem eine Chance: danke und
vergib ihnen.

Danke zuerst für alles, was sie für Dich taten.

Und dann vergib Deinen Eltern von ganzem Herzen für das, was sie -aus welchen Gründen auch immer- nicht zu tun vermochten.

Nur das führt zu einem zufriedenen Beginn einer neuen Entwicklung in Dir. So kannst Du aus dem Tal heraus finden und glücklich werden.

Steffi 06/30/2012 17:59

schöner Brief... also nicht in der Hinsicht schön, sondern schön das deiner (?) Mutter mal die Augen geöffnet werden

meine-welt 07/01/2012 11:44



Hallo, danke für deinen Komentar. Leider hat sie den Brief nicht verstanden. Aber der innerliche Druck ist gesunken. Somit hatte der Brief wenigstens einen positiven nutzen.